Heute ist der 22.10.2026 und wir schauen uns mal die aktuellen Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt an – und was soll ich sagen? München ist zum König der Neubaupreise gekrönt worden! Laut dem „Deloitte Property Index 2026“ ist die bayerische Landeshauptstadt die teuerste Stadt in ganz Europa für Neubauwohnungen. Mit einem Durchschnittspreis von 11.200 Euro pro Quadratmeter setzt München sämtliche Konkurrenz aus Paris und London ordentlich zu. Das sind wirklich exorbitante Preise!

Das spannende an der ganzen Sache? In diesem Jahr erscheint der Immobilienvergleich bereits zum 15. Mal und umfasst insgesamt 71 europäische Städte. Es ist nicht nur ein Blick auf die Preise in München, sondern auch auf die gesamte Marktentwicklung in 25 europäischen Ländern. Und während die Preise in München natürlich enorm sind, gibt es auch andere deutsche Metropolen, die nicht gerade günstig sind: Hamburg liegt bei 7.700 Euro pro Quadratmeter, Berlin und Frankfurt teilen sich mit jeweils 7.500 Euro den dritten Platz.

Die Lage im Rest der Welt

Doch nicht nur in Deutschland sieht es teuer aus. Auch in Luxemburg bleibt das Land das teuerste für Neubauwohnungen, mit einem Durchschnittspreis von 9.160 Euro pro Quadratmeter. Ein Blick über die Grenzen zeigt, dass Amsterdam und Barcelona ebenfalls hohe Preise aufrufen: 8.650 Euro und 8.037 Euro pro Quadratmeter. Es ist also ein heißes Pflaster, auf dem sich Käufer bewegen müssen!

Die Experten sind sich einig, dass die Preise in 19 von 24 untersuchten Ländern weiter steigen werden. Hohe Nachfrage trifft auf begrenztes Angebot, und das lässt die Mieten ebenfalls in die Höhe schießen. Was für eine Herausforderung für jeden, der nach bezahlbarem Wohnraum sucht. Insbesondere in Deutschland, wo die Fertigstellungen im Vergleich zum Vorjahr um 17,9 Prozent gesunken sind – das zählt zu den stärksten Rückgängen in Europa. Man fragt sich, wo das alles hinführen soll?

München und die Preisentwicklung

Für alle Münchner, die jetzt eine Neubauwohnung kaufen möchten, wird es ganz schön teuer. Eine 70 m² große Wohnung schlägt mit stolzen 784.000 Euro zu Buche – und das sind nur die reinen Kaufpreise, ohne Nebenkosten. Zudem gibt es keine Garantie auf angemessene Nettorenditen, die bei solchen Preisen wirklich in Frage gestellt werden können. Wenn man sich dann noch die Mietpreisbremse anschaut, die bis Ende 2029 gilt, wird klar: Die Situation ist angespannt.

Was bleibt? Eine gewisse Hoffnung auf Stabilisierung. 2025 und Anfang 2026 zeigen erste Anzeichen einer Erholung. Die Preise in den Metropolregionen scheinen sich vielerorts zu stabilisieren, während bezahlbarer Wohnraum immer mehr an Bedeutung gewinnt. Hochpreisige Marktsegmente entwickeln sich schwächer, was vielleicht für die Käufer von Vorteil sein könnte. Doch ob das reicht, um die Situation nachhaltig zu verbessern, bleibt abzuwarten.

Die Zahlen und Entwicklungen zeigen, wie dynamisch und gleichzeitig herausfordernd der Immobilienmarkt ist. Man könnte fast sagen, es ist ein Spiel mit dem Feuer – und die Frage, ob man ein Risiko eingehen möchte, ist für viele potenzielle Käufer und Investoren eine ganz persönliche.