Heute ist der 20.10.2026 und in Freiburg tut sich einiges – besonders auf dem Platz der Alten Synagoge. Hier wird kräftig angepackt, denn das Garten- und Tiefbauamt hat sich vorgenommen, die Holzdecks bis Ende April 2027 zu erneuern. Ja, richtig gehört, die alten Holzbeläge und die Unterkonstruktionen werden abschnittsweise zurückgebaut. Ein großer Umbau steht uns bevor, der auf der Nordseite des Platzes beginnt und voraussichtlich bis Ende November dauern soll. Da kann es schon mal laut werden und die eine oder andere Einschränkung droht. Für die Sicherheit der Passanten werden die betroffenen Bereiche abgesperrt, also Augen auf!

Das Ganze ist nicht nur ein schöner Anblick, sondern Teil eines größeren Plans, den Platz noch einladender zu gestalten. Schließlich ist dieser Ort stark frequentiert. Umso schöner, dass hier nicht nur die Holzoberflächen erneuert werden – ab Anfang Mai 2026 kommen auch drei große, mobile Baumkübel dazu, die frischen Schatten und ein bisschen Grün bringen sollen! Diese Kübel sind nicht nur schick, sondern auch praktisch. Sie fassen jeweils rund zwei Kubikmeter Substrat und verfügen über ein integriertes Bewässerungssystem. So bleiben die Bäume auch in trockenen Sommern gut versorgt. Die Idee hinter dieser Maßnahme? Die Aufenthaltsqualität auf dem Platz zu verbessern, vor allem an heißen Tagen. Rund 28.000 Euro kostet die Miete, Pflege und Wartung der drei Kübel während des Testzeitraums von sechs Monaten.

Ein Platz im Wandel

Die Stadt Freiburg denkt groß! Feste Baumpflanzungen scheitern leider an einem unterirdischen Entwässerungssystem sowie zahlreichen Leitungen und Schächten. Das macht die Sache nicht einfach, aber die Stadtplaner haben ein offenes Ohr für kreative Lösungen. Ganz im Sinne der Stadtentwicklungsplanung, die bis 2040 reicht. Das Stadtplanungsamt hat bereits zahlreiche Konzepte in der Schublade – und die Bürger sollen natürlich auch mitreden. Es geht nicht nur um Holz und Bäume, sondern um eine nachhaltige Entwicklung, die das Stadtbild aufwertet und lebendig hält.

Witterungsbedingte Verschiebungen sind bei diesen Bauarbeiten nicht auszuschließen. Aber das ist ja oft so – der Wettergott hat seinen eigenen Kopf! Und während die Bauarbeiten laufen, wird die Vorfreude auf die neuen Sitzmöglichkeiten und schattigen Plätzchen wachsen. Wer weiß, vielleicht wird der Platz der Alten Synagoge bald zum beliebten Treffpunkt für Jung und Alt? Das wäre doch was!