Tiefbau im Aufwind: Rheinland-Pfalz verzeichnet Rekordaufträge und Umsatzsteigerungen
Heute ist der 22.10.2026. Die Bauwirtschaft in Rheinland-Pfalz zeigt sich zurzeit in einem spannenden Licht. Das Statistische Landesamt Rheinland-Pfalz in Bad Ems hat für August 2026 erfreuliche Neuigkeiten zu vermelden: Mehr Aufträge und höhere Umsätze im Bauhauptgewerbe als im Juli. Da kann man doch nur hoffen, dass dieser Trend anhält!
Die kalender- und saisonbereinigten Auftragseingänge stiegen gegenüber Juli um 5,9 Prozent. Ein deutlicher Zuwachs im Tiefbau hat diesen Anstieg maßgeblich begünstigt. Allerdings war der Hochbau nicht so glänzend unterwegs – hier gingen die Aufträge im Vergleich zum Vormonat zurück. Das ist natürlich ein bisschen schade, aber man kann nicht alles haben, oder?
Auftragsvolumen im Tiefbau boomt
Im Tiefbau gab es nach einem Rückgang im Juli ein Auftragsvolumen, das um satte 11 Prozent zulegte. Besonders im sonstigen öffentlichen Tiefbau gab es einen bemerkenswerten Anstieg von 62 Prozent, was auch auf einige Großaufträge zurückzuführen ist. Das ist ein Bereich, der unter anderem Leitungstiefbau für Körperschaften des öffentlichen Rechts und Organisationen ohne Erwerbszweck umfasst. Da fließt also offenbar ordentlich Geld!
Der gewerbliche Tiefbau konnte ebenfalls zulegen, hier stiegen die Bestellungen um 2,8 Prozent. Allerdings sah die Situation im Straßenbau weniger rosig aus – die Nachfrage sank um 10 Prozent. Man fragt sich, wo die ganzen Straßenbauprojekte geblieben sind, oder? Vielleicht hat man einfach keine Lust mehr auf Baustellen, die sich ewig hinziehen.
Was die Umsätze angeht, so nahmen die kalender- und saisonbereinigten Umsätze des Bauhauptgewerbes im August um 9,7 Prozent zu. Im Tiefbau stiegen die Umsätze um 9,9 Prozent, während der sonstige öffentliche Tiefbau sogar ein Umsatzplus von 25 Prozent verzeichnete. Das sind ganz schön warme Zahlen, die einem das Herz höher schlagen lassen!
Hochbau: Mixed Emotions
Im Hochbau sieht die Lage etwas anders aus. Hier gab es ein Umsatzplus von 9,3 Prozent, doch der gewerbliche Hochbau konnte die Erlöse um beeindruckende 26 Prozent steigern. Leider sanken die Erlöse im öffentlichen Hochbau um 5,3 Prozent und im Wohnungsbau ging es um 1,8 Prozent zurück. Irgendwie ein Auf und Ab, das nicht unbedingt für Stabilität spricht, oder?
Ein Blick auf die Vergleichszahlen zeigt, dass die kalenderbereinigten Auftragseingänge im August 2026 im Vergleich zum Vorjahr um 23 Prozent gestiegen sind. Besonders der Tiefbau kann sich hier mit einem Plus von 25 Prozent sehen lassen, während der Hochbau mit 19 Prozent ebenfalls solide abschneidet. Das gibt Hoffnung, dass die Branche wieder auf die Beine kommt!
Die Zahlen im Kontext
Wenn man die Gesamtentwicklung betrachtet, erkennt man, dass 2025 erstmals wieder Wachstumssignale und ein verbessertes Geschäftsklima gemeldet wurden. Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) erwartet für 2026 einen Branchenumsatz von 178 Milliarden Euro – das sind nominal 6 Prozent mehr als im Vorjahr! Es scheint, als ob die Branche aus den Tiefen der vergangenen Jahre langsam wieder auftaucht.
Wachstumsimpulse kommen vor allem aus dem Tiefbau und den zusätzlichen Mitteln des Sondervermögens für Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK). Auch der Wohnungsbau zeigt erste positive Signale, obwohl da noch viel Luft nach oben ist. Ein bisschen Hoffnung kann ja nicht schaden!
Insgesamt sind rund 56 Prozent der befragten Betriebe mit ihrer Geschäftslage zufrieden. Das ist doch ein Lichtblick! Und fast 70 Prozent der Unternehmen erwarten in den kommenden Monaten eine stabile oder sogar bessere Geschäftslage. Man könnte fast meinen, die Stimmung ist am Wendepunkt, oder?
Von den Herausforderungen, die die Branche in den letzten Jahren durchgemacht hat, wollen wir nicht vergessen. Der Rückgang der Bauleistung war dramatisch, aber vielleicht, nur vielleicht, kommen bessere Zeiten auf uns zu. Bleiben wir also gespannt, wie sich die Lage weiterentwickelt und ob wir bald wieder vermehrt mit positiven Nachrichten aus der Bauwelt rechnen können!
