Robotertechnik revolutioniert Aufzugsmontage am Covivio Tower in Berlin
Heute ist der 20.10.2026 und am Berliner Alexanderplatz, wo der Covivio Tower, auch bekannt als 030BLN, in die Höhe wächst, gibt es spannende Neuigkeiten. Die Installation der Aufzugsanlagen hat begonnen – insgesamt 24 sollen es werden! Besonders interessant ist, dass hierbei das Robotik-System „R.I.S.E“ von Schindler zum Einsatz kommt. Das ist nicht einfach irgendein Roboter, sondern das weltweit erste selbstkletternde, autonome System für Aufzugsmontagen. Ein echter Game-Changer!
In den Aufzugsschächten wird der Roboter mit monotonen und körperlich schweren Aufgaben betraut. Dazu gehören das Bohren von Löchern in die Betonwände der Schächte und das Setzen von Dübeln. Die Monteure übernehmen danach die gerüstlose Montage. Das bedeutet, dass mehrere Aufzüge gleichzeitig und in unterschiedlichen Montagephasen installiert werden können. Eine wahre Meisterleistung der Koordination! Das Dübeln eines Aufzugs mit 18 Haltestellen hat mit „R.I.S.E“ nur drei Tage gedauert, während die manuelle Arbeit dafür rund vier Wochen in Anspruch genommen hätte. Das ist eine gewaltige Zeitersparnis!
Innovative Technik im Aufzugsbau
Das gesamte Projekt ist beeindruckend: 24 Aufzüge, 378 Schachttüren, 400 Tonnen Material und über 7.500 Dübel – das sind Zahlen, die einem schwindelig werden lassen können! Für die Führungsschienen hat man sogar mehr als sechs Kilometer eingeplant. Die Grobmontage der Aufzugskabinen soll bis Mai 2027 abgeschlossen sein, gefolgt von der Kabinenauskleidung und weiteren Abschlussarbeiten. Bereits jetzt sind sechs Fahrtreppen eingebracht worden. Der Fortschritt ist also deutlich spürbar.
Das Schindler R.I.S.E-System ist nicht nur ein technisches Wunderwerk, sondern es entlastet die Montageteams erheblich. Während der Roboter die schweren, monotonen Arbeiten erledigt, können sich die Fachkräfte auf die Kontrolle und die präzise Montage konzentrieren. Der Roboter arbeitet autonom, aber immer unter der Aufsicht eines „R.I.S.E“-Operators und der Monteure. Diese erhalten sogar live Bilder aus dem Schacht und Echtzeitdaten zur Systemleistung – einfach beeindruckend!
Die Zukunft des Aufzugsbaus
Die Bedeutung dieser Technik geht über das Berliner Projekt hinaus. Schindler hat seine Flotte von R.I.S.E-Systemen weltweit ausgebaut und setzt derzeit sieben Einheiten ein. Damit werden nicht nur Aufzüge schneller installiert, sondern auch die Sicherheit am Arbeitsplatz erhöht. Techniker, die früher in engen Schächten mit Staub, Lärm und körperlicher Belastung kämpften, können nun entspannter arbeiten. Das System bearbeitet selbstständig vordefinierte Positionen und Höhen. Man kann sich förmlich vorstellen, wie der Roboter mit seinen Armen die Ankerbolzen einsetzt, die später die Führungsschienen an den Wänden befestigen.
Und das ist noch nicht alles! Schindler plant, eigene Service-Hubs auszubauen, in denen die Roboter zwischen den Einsätzen gewartet werden. Solche Standorte gibt es bereits in der Schweiz, Hongkong und Australien. Es ist faszinierend zu sehen, wie sich die Technologie weiterentwickelt und den Bauprozess revolutioniert. Hochhäuser werden jetzt nicht nur höher, sondern auch effizienter!
In einer Welt, in der Zeit Geld ist, scheinen Roboter wie „R.I.S.E“ die Antwort auf die Herausforderungen im Bauwesen zu sein. Die Kombination aus Mensch und Maschine könnte der Schlüssel sein, um noch größere Projekte schneller und sicherer abzuwickeln. Bleiben wir gespannt, wie die Montagearbeiten am Covivio Tower weiter voranschreiten!
