ABB und Mitsubishi Electric gründen Joint Venture zur Expansion im asiatischen Niederspannungsmarkt
Heute ist der 20.10.2026, und es gibt spannende Neuigkeiten aus der Welt der Elektrotechnik! ABB, ein Schwergewicht in der Branche, hat sich mit Mitsubishi Electric zusammengetan, um ein Gemeinschaftsunternehmen zu gründen. Das ist doch mal ein Zeichen, oder? Mitsubishi Electric bringt sein ausgegliedertes Produktgeschäft für Niederspannungs-Energieverteilung in die Partnerschaft ein. Ziel des Joint Ventures ist es, die Niederspannungsangebote in asiatischen Märkten auszubauen. Eine gewaltige Chance für beide Unternehmen!
ABB investiert dafür rund 495 Millionen US-Dollar (440,98 Millionen Euro) und übernimmt 51 Prozent der Anteile. Das bedeutet auch, dass sie die Vertriebsaktivitäten von Mitsubishi Electric außerhalb Japans vollständig übernehmen. Alles wird voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2027 unter Dach und Fach sein, vorausgesetzt, alle behördlichen Genehmigungen laufen glatt. Und das ist noch nicht alles: ABB hat die Option, die verbleibenden Anteile mittelfristig zu kaufen. Das klingt nach einer strategischen Meisterleistung!
Auftragsboom und Wachstumsschub
Der Auftragssegen bei ABB scheint ungebrochen. Im dritten Quartal stieg der Auftragseingang um satte 40 Prozent auf 12,1 Milliarden US-Dollar (10,78 Milliarden Euro). Im Vergleich dazu war das Bestellungsplus im zweiten Quartal bereits bereinigt bei 28 Prozent und im ersten Quartal bei 24 Prozent. Ein ganz schöner Sprung, oder? Besonders die Sparte Elektrifizierung sticht hervor – hier gab es im Sommer einen Anstieg um 70 Prozent. Das liegt unter anderem am Bau neuer Rechenzentren für künstliche Intelligenz, bei denen ABB Ausrüstung zur unterbrechungsfreien Stromversorgung liefert.
Der Umsatz des Konzerns stieg um 14 Prozent auf 9,7 Milliarden US-Dollar, was die operative EBITA-Marge auf 20,8 Prozent klettern ließ. Analysten hatten mit etwas weniger gerechnet, aber ABB hat die Erwartungen übertroffen. Das Unternehmen hebt auch den Jahresausblick an, mit einem vergleichbaren Umsatzwachstum im niedrigen zweistelligen Prozentbereich und einem Anstieg der operativen Marge um mindestens 270 Basispunkte im Vergleich zum Vorjahr. Das klingt vielversprechend für die Zukunft!
Synergien und lokale Präsenz
Das Joint Venture zielt darauf ab, ABBs begrenzte Präsenz im japanischen Elektrifizierungsmarkt deutlich auszubauen. Wie? Indem die Technologien und das globale Vertriebsnetz von ABB mit den lokalen Marktkenntnissen und Produktionskapazitäten von Mitsubishi Electric kombiniert werden. Die Produktionsstätten befinden sich in Fukuyama, Japan, und Hanoi, Vietnam, und das Produktportfolio umfasst alles von Niederspannungs-Leistungsschaltern bis hin zu unterbrechungsfreien Stromversorgungssystemen. Ein echtes Rundum-Paket!
ABB verfolgt mit diesem Schritt auch weiterhin seine „Local-for-Local“-Strategie, die eine kundenorientierte Beschaffung und Produktion in wichtigen Märkten betont. Im Geschäftsjahr 2025 konnte Mitsubishi Electric einen Nettoumsatz von etwa 640 Millionen US-Dollar erzielen, und die EBITDA-Marge lag im niedrigen zweistelligen Bereich. Die Vertriebsaktivitäten außerhalb Japans haben rund 15 Prozent des Umsatzes ausgemacht. Das zeigt, dass die Zusammenarbeit durchaus Potential hat!
Die Unternehmenshistorie von ABB reicht über 140 Jahre zurück, und sie beschäftigen weltweit rund 110.000 Mitarbeitende. Mitsubishi Electric, 1921 gegründet, hat ebenfalls eine beeindruckende Geschichte und beschäftigt etwa 150.000 Mitarbeitende. Mit dieser geballten Kraft im Rücken darf man auf die zukünftigen Entwicklungen gespannt sein. Wer weiß, vielleicht erleben wir bald die nächste große Innovation aus dieser Zusammenarbeit!
