Taylor Swift überholt Beyoncé und schreibt mit 33 VMAs Geschichte
Die MTV Video Music Awards 2026 sind in Los Angeles verliehen worden – und der Abend hatte es in sich. Taylor Swift und Madonna waren die erfolgreichsten Künstlerinnen der Preisverleihung. Madonna eröffnete die Show mit einem Live-Auftritt, während erstmals der US-Rapper Snoop Dogg durch den Abend führte.
Taylor Swift gewann das „Video des Jahres“ für „The Fate of Ophelia“. Den Preis widmete sie der kürzlich verstorbenen Country-Sängerin Dolly Parton. Mit nun insgesamt 33 VMAs stellte Swift außerdem einen Rekord auf: Sie überholte Beyoncé und ist damit die erfolgreichste Künstlerin in der Geschichte der MTV Video Music Awards.
Taylor Swift schreibt VMA-Geschichte
Zusätzlich erhielt Swift den Preis für die beste Regie für „Opalite“. Außerdem bekam sie den erstmals vergebenen Sonderpreis „Artist Director Honors“ für ihre Regiearbeit. Drei Auszeichnungen an einem Abend – und eine neue Bestmarke, die in der VMA-Geschichte erst einmal verdaut werden muss.
Madonna war mit 13 Nominierungen ins Rennen gegangen und gewann sieben Auszeichnungen. Unter anderem wurde sie als Künstlerin des Jahres geehrt. Weitere Preise erhielt sie für ihre Zusammenarbeit mit Sabrina Carpenter beim Song „Bring Your Love“ sowie für das Musikvideo „Confessions II – The Film“.
Nirvana erinnert an Kurt Cobain
Der „Video Vanguard Award“ ging an die Grunge-Band Nirvana. Mit ihm wurde ihr langjähriger Einfluss auf die Musik- und Videokultur gewürdigt. Die früheren Nirvana-Mitglieder Krist Novoselic, Dave Grohl und Pat Smear nahmen den Preis entgegen und erinnerten dabei an den 1994 gestorbenen Frontmann Kurt Cobain.
Auch abseits der großen Namen aus den Schlagzeilen gab es mehrere Auszeichnungen: Bruno Mars wurde als bester R&B-Künstler geehrt, Sienna Spiro als beste neue Künstlerin. Lisa gewann in der Kategorie bester Pop-Act, BTS wurde als beste Gruppe ausgezeichnet. Ariana Grande erhielt den Preis für den „Song des Sommers“.
Die MTV Video Music Awards 2026 wurden in Los Angeles verliehen. Die Nachricht über die Preisverleihung wurde am 28. September 2026 im Programm des Deutschlandfunks gesendet.
Ein Abend zwischen Rekord und Erinnerung
Der Abend verband damit aktuelle Erfolge, große Bühnenmomente und Rückblicke auf die Musikgeschichte: Swift setzte mit 33 VMAs eine neue Marke, Madonna sammelte sieben Preise, und Nirvana stand für einen Einfluss, der weit über einzelne Musikvideos hinausreicht. Dazwischen: Live-Musik, neue Namen und Snoop Dogg am Moderationspult – in Los Angeles dürfte es also kaum langweilig geworden sein.
