Fusion von PCI Augsburg und Sika Deutschland: Ein neuer Wind in der Bauchemiebranche
Heute ist der 22.10.2026 und die Bauwelt steht wieder Kopf – und das nicht nur wegen des Herbstwetters! Die PCI Augsburg GmbH, ein vertrauter Name in der Bauchemie, wird zum Jahreswechsel 2026/2027 vollständig mit der Sika Deutschland CH AG & Co. KG verschmolzen. Sika Deutschland wird somit die rechtliche und operative Nachfolgerin von PCI. Ehrlich gesagt, das macht einen schon ein bisschen neugierig, was das für die Branche bedeutet.
Der Hintergrund dieser Fusion ist die Übernahme der MBCC Group im Jahr 2023. Diese Übernahme hat Sikas deutsche Unternehmensstruktur ordentlich durcheinandergewirbelt. Dabei geht es nicht nur um Zahlen und Bilanzen. Mit der Zusammenlegung will man interne Abläufe optimieren und vor allem Doppelstrukturen abbauen. Ein spannender Schritt, der im Rahmen der mehrjährigen „One Sika“-Transformation erfolgt. Die Ambitionen sind klar: Effizienz steigern und die Marktposition stärken.
Die Integration der MBCC Group
Die Übernahme der MBCC Group, die am 2. Mai 2023 abgeschlossen wurde, hat die PCI Augsburg GmbH in den Sika-Konzern integriert. Die MBCC Group, vorher im Besitz der Lone Star Funds, hat ihren Hauptsitz in Mannheim und ist in der Welt der Bausysteme und Bauzusatzmittel eine große Nummer. Bei der Übernahme konnte Sika auf alle erforderlichen behördlichen Genehmigungen zurückgreifen – ein wirklich wichtiger Punkt in der heutigen Zeit!
Mit dieser Fusion bringt Sika gewaltige Zahlen mit: 6.200 Mitarbeitende und Aktivitäten in mehr als 60 Ländern. Dazu kommen 95 Produktionsstätten und ein Umsatz von 2,1 Milliarden Schweizer Franken im Jahr 2022. Das sind beeindruckende Dimensionen, die man nicht einfach ignorieren kann. Sika-CEO Thomas Hasler hat zudem angekündigt, dass man die Integration der MBCC Group in die Sika-Gruppe vorantreiben wird, um gemeinsam nachhaltige Produkte und Lösungen zu entwickeln. Das ist nicht nur eine Floskel – es gibt bereits konkrete Pläne für die Erweiterung des nachhaltigen Produktportfolios durch Technologien von MBCC.
Was ändert sich für die Mitarbeiter?
Für die Beschäftigten von PCI wird sich im Tagesgeschäft jedoch nicht viel ändern. Alle bestehenden Arbeitsverhältnisse und Standorte gehen zum Jahreswechsel auf Sika über. Das bedeutet, dass die vertrauten Gesichter und Arbeitsplätze erhalten bleiben. Auch die Marken PCI, Thomsit und Schönox werden im Produktportfolio bestehen bleiben. Ein kleiner Lichtblick, oder? Die IT-Infrastrukturen werden zusammengeführt, was sicher einige Nerven kosten wird, aber letztendlich die Auftragsabwicklung erleichtern soll.
Für Verarbeiter und Baustofffachhandel wird die Umstellung hoffentlich reibungslos verlaufen. Man hat sich ja einiges vorgenommen: Die Harmonisierung der SAP-Systeme soll Schnittstellen in der Auftragsabwicklung beseitigen und die gruppenweite Logistik vereinheitlichen. Das klingt erstmal nach viel Bürokratie, aber am Ende des Tages könnte es die Dinge einfacher und schneller machen.
Ausblick auf die Zukunft
Mit Blick auf die Zukunft hat Sika große Pläne. Man erwartet Synergien von jährlich 160 bis 180 Millionen Schweizer Franken bis 2026. Das ist ein Wort! Und für 2023 wird ein Umsatz von mehr als 12 Milliarden Schweizer Franken angestrebt. Auch wenn das wie eine große Zahl klingt, könnte es durchaus realistisch sein, angesichts der erweiterten Marktanteile durch die Fusion.
Wie sich diese Veränderungen auf die Bauindustrie auswirken werden, bleibt abzuwarten. Aber eines ist sicher: Die Branche wird sich weiterentwickeln, und wir sind mitten im Geschehen. Man darf gespannt sein, wie sich die neuen Strukturen auf die tägliche Arbeit und die Produkte auswirken werden. Ein neuer Wind weht, und wir sind alle eingeladen, ihm zu folgen!
