Auf der K22, der Wolfenbütteler Straße in Busenwurth im Landkreis Dithmarschen, wird es ab Mitte Oktober enger. An der Wolfenbütteler Straße 1, geführt als K-HEI22, Postleitzahl 25719, ist eine halbseitige Sperrung eingerichtet. Für den Verkehr bleibt eine Fahrbahnbreite von 3,5 Metern.

Der Anlass liegt neben der Straße: Dort wird für eine Grundwasserstelle gebohrt, außerdem laufen Tiefbau- und Fundamentarbeiten. Die vorübergehende Arbeitsstelle ist mit Verkehrszeichen gekennzeichnet. Vom 14. Oktober 2026, 23:00 Uhr, bis zum 28. Oktober 2026, 22:59 Uhr, gilt an diesem Abschnitt eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. Autofahrer müssen während der Arbeiten mit erhöhtem Verkehrsaufkommen und einer veränderten Verkehrslage rechnen.

Mehrere K22 – und viele Meldungen

Wer bei „K22“ nicht genau hinschaut, kann allerdings schnell auf dem falschen Streckenabschnitt landen. Kreisstraßennummern sind bundesweit nicht eindeutig. Unter der Bezeichnung K22 werden drei räumlich getrennte Straßen gleichen Namens geführt, die auf der Karte getrennt dargestellt sind. Die Meldung aus Busenwurth betrifft also nicht automatisch jeden K22-Abschnitt.

Auf der Kreisstraße K22 sind derzeit 13 Baustellen und Verkehrseinschränkungen gemeldet. Sieben davon sind Vollsperrungen; die betroffenen Abschnitte können nicht befahren werden. Der Schwerpunkt der Meldungen liegt in Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Die längste einzelne Baustelle bringt es auf eine 2,3 Kilometer lange Vollsperrung.

Bei den gemeldeten Maßnahmen entfallen fünf Meldungen auf Fahrbahnerneuerungen, zwei auf Vollsperrungen, eine auf Leitungsarbeiten und eine – passend zum Fall in Busenwurth – auf Tiefbau- oder Fundamentarbeiten neben der Fahrbahn. Hinzu kommen zwei Meldungen zu Verkehrseinschränkungen und vier Meldungen zu Sperrungen. Die Zahlen überschneiden sich dabei teilweise, weil eine Maßnahme mehreren Kategorien zugeordnet sein kann.

Was das Streckenband zeigt

Das Streckenband ordnet die K22-Abschnitte anhand der gemeldeten Positionen von Nord nach Süd. In der Zusammenstellung werden für Fahrbahnerneuerungen fünf Meldungen, eine Vollsperrung und 2,3 Kilometer ausgewiesen. Weitere Vollsperrungen sind mit zwei Meldungen und davon einer Vollsperrung vertreten. Eine Meldung betrifft eine Verkehrseinschränkung. Bei den Sperrungen stehen fünf Meldungen, allesamt als Vollsperrungen ausgewiesen, mit zusammen 5 Kilometern.

Nach den gemeldeten Zeiträumen sind in Kalenderwoche 41 zehn Baustellen gleichzeitig aktiv, davon beginnt keine neu. In KW 42 sind es zwölf, darunter zwei neue; in KW 43 zehn, darunter eine neue. Für KW 44 werden neun aktive Baustellen genannt, für KW 45 und KW 46 jeweils sieben. In KW 47 bis KW 52 sind es jeweils vier, ohne neu beginnende Baustelle.

Drei weitere Maßnahmen sind angekündigt, aber noch nicht in Betrieb. Sie tragen den Status „Geplant“. Die Angaben stammen aus amtlichen offenen Quellen und werden automatisch aktualisiert. Für jede Meldung wird die Quelle einzeln angegeben. Vor Ort bleibt trotzdem die Beschilderung maßgeblich; alle Angaben sind ohne Gewähr.

Verkehrslage im Blick behalten

Wer rund um die Arbeiten los muss, kann zusätzlich einen Blick auf die Live-Staukarte von stau-info.de werfen. Sie wird kontinuierlich alle fünf Minuten aktualisiert; die Daten kommen direkt aus den offiziellen Meldesystemen der Autobahn GmbH des Bundes. Aktive Vorfälle und Baustellen erscheinen in Echtzeit auf den jeweiligen Streckenabschnitten – auch wenn die K22 selbst keine Autobahn ist, lässt sich die allgemeine Verkehrslage dort schnell einordnen.

Rot steht auf der Karte für Staus, stockenden Verkehr oder Unfälle mit Zeitverlust. Orange und Gelb markieren aktive Tages- und Dauerbaustellen, Schwarz und Grau gesperrte Streckenabschnitte oder Anschlussstellen. Ein blaues Kamerasymbol führt zu offiziellen Live-Webcams. Über eine Suchleiste und Autobahn-Übersichtsseiten kann die Anzeige außerdem nach einer bestimmten deutschen Bundesautobahn gefiltert werden, etwa nach A1, A3 oder A7; die Karte wird dann auf den jeweiligen Korridor zentriert.

Für Busenwurth heißt das ab dem 14. Oktober: langsamer an die Arbeitsstelle heranfahren, die 50 km/h beachten und mit Gegenverkehr auf der verbleibenden 3,5-Meter-Fahrbahn rechnen. Gerade bei Dunkelheit oder dichterem Verkehr kann’s dort schnell ungemütlich werden.