Heute ist der 19.10.2026. In Jena tut sich was – und zwar ziemlich Spannendes! Der Bau des Deutschen Optischen Museums hat begonnen, und die Vorfreude auf dieses Projekt ist greifbar. Optik ist ja schließlich nicht nur ein wichtiger Industriezweig in Deutschland, sondern auch ein Stück unseres Alltags. Denkt nur an Brillen oder die Kameras in unseren Smartphones! Hier in Jena hat die Geschichte der Optik durch Carl Zeiss, diesen visionären Unternehmer, ganz besondere Wurzeln.

Aktuell wird das Deutsche Optische Museum realisiert, ein ehrgeiziges Projekt, das die historische Optikerschule mit einem modernen Neubau vereint. Die Pläne sind ambitioniert, und es wird viel geboten: Das Museum wird nicht nur ein klassisches Museum, sondern auch ein Sciencecenter. Besucher können optische Effekte erleben und selbst experimentieren – eine spannende Mischung, die neugierig macht!

Ein Blick auf die Baufortschritte

Der Bau hat einige Herausforderungen mit dem Baugrund mit sich gebracht, sodass die Eröffnung voraussichtlich auf Herbst 2028 verschoben werden muss – ein kleiner Wermutstropfen, aber lieber gründlich als hastig, oder? Laut Gründungsdirektor Timo Mappes wird im Herbst die Bodenplatte gelegt, und die Elemente für die geplante Glasfassade sind auch schon in der Mache. Das mundgeblasene Flachglas, das für die Fassade vorgesehen ist, hat seit 2023 den Status eines immateriellen UNESCO-Weltkulturerbes – also wirklich etwas Besonderes!

Die historische Optikerschule wird aufwendig saniert, und der alte Hörsaal soll künftig für Vorlesungen und besondere Veranstaltungen genutzt werden. Das Museum plant, die historischen Mikroskope nicht nur auszustellen, sondern auch die Möglichkeit zu bieten, durch sie zu schauen. Das wird ein echter Knaller! Zudem wird eine Station eingerichtet, die sich mit Goethes Experimenten zur Farbenlehre beschäftigt. Und der Hauptspiegel des SOFIA-Teleskops – ein Gemeinschaftsprojekt von NASA und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt – wird auch seinen Platz finden. Der Spiegel wurde extra aus den USA nach Thüringen gebracht.

Finanzierung und Sammlungsbestand

Die ursprünglich veranschlagten Projektkosten lagen bei 56,7 Millionen Euro, doch aufgrund des Aufwands zur Sicherung der Baugrube steigen die Schätzungen nun auf 68,7 Millionen Euro. Aber keine Sorge, die Finanzierung ist gesichert! Knapp die Hälfte der Mittel kommen von namhaften Unterstützern wie Carl Zeiss, der Zeiss-Stiftung, der Abbe-Stiftung und der Jenoptik AG. Auch das Land Thüringen, die Stadt Jena und der Bund leisten ihren Beitrag. Schaut man auf die Sammlung des Museums, wird klar: Hier wird ein weltweit einzigartiger Bestand optischer Instrumente entstehen – darunter rund 1.200 Mikroskope, 1.400 Guckkastenbilder und vermutlich das größte Glasarchiv der Welt!

Die Geschichte des Deutschen Optischen Museums ist übrigens auch spannend: Sie beginnt mit der Eröffnung der Großherzoglich Sächsischen Optikerschule in Jena am 7. Oktober 1918. Schon damals gab es eine Lehrsammlung, die im Laufe der Jahre durch Ankäufe und Spenden gewachsen ist. 1939 wurde die umfangreiche Sammlung des Dresdner Augenarztes Albert von Pflugk erworben, und während des Zweiten Weltkriegs wurden die Sammlungen in einen Bergwerksstollen ausgelagert, was zu erheblichen Schäden führte. Nach Restaurierungen konnte das Museum 1965 erstmals wieder einige Stücke ausstellen.

Die Ernst-Abbe-Stiftung übernahm 1992 die Trägerschaft, und seit 2022 ist die Stiftung Deutsches Optisches Museum Eigentümerin der Sammlung und der Liegenschaft. Ab 2028 sollen große Teile der Sammlungen in einer neuen interaktiven Dauerausstellung gezeigt werden – ein aufregendes Ziel! Und die Digitalisierung der Bestände schreitet voran, sodass die Sammlungen auch online zugänglich gemacht werden.

So, während der Bau voranschreitet, wird klar: Jena wird bald ein echtes Highlight in der Welt der Optik sein. Und die Vorfreude auf das Deutsche Optische Museum wächst mit jedem Fortschritt! Lasst uns gespannt bleiben, was uns dort erwartet.