Heute ist der 19.10.2026. Ein typischer Montag, könnte man meinen. Doch in Würzburg-Zellerau gibt es heute eine ganz andere Schlagzeile: Ein Bau-Lkw, genauer gesagt ein Unimog, sorgt für Aufregung auf der Frankfurter Straße. Gegen 12:30 Uhr – ein paar Minuten später als ursprünglich gemeldet – kam es zu einem folgenschweren Unfall. Der Fahrer, ein 59-jähriger Mann, war stadteinwärts unterwegs, als das Unglück passierte.

Der Unimog transportierte ein imposantes, etwa zwölf Meter langes Rohr, das über die Fahrerkabine hinausragte und mit einem Kran gesichert war. Man kann sich vorstellen, wie das ausgesehen haben muss! Plötzlich blieb das Rohr an der Oberleitung hängen, und das war der Moment, der alles veränderte. Der Lkw geriet aus dem Gleichgewicht und kippte auf die linke Seite. Ein beeindruckendes, aber auch gefährliches Schauspiel.

Verkehrschaos in der Stadt

Die Folgen waren sofort spürbar. Die Frankfurter Straße musste zwischen Sedanstraße und Michelstraße für mehr als eine Stunde komplett gesperrt werden. Ein Albtraum für alle, die gerade auf dem Weg zur Arbeit oder zur Schule waren. Und als ob das nicht genug wäre, wurde auch der Straßenbahnverkehr auf der Frankfurter Straße vorübergehend eingestellt. Es ist ja immer das Gleiche: Wenn etwas passiert, stehen die Leute im Stau und die Nerven liegen blank.

Glücklicherweise gab es keine Verletzten. Das ist wohl das Wichtigste in solchen Situationen. Der Unimog musste abgeschleppt werden, und die Reparaturarbeiten an der beschädigten Oberleitung wurden umgehend eingeleitet. Man schätzte, dass diese bis in den Abend andauern würden. Ein Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet, um den Reisenden eine Alternative zu bieten. Dennoch – der ganze Vorfall zeigt einmal mehr, wie schnell es zu massiven Störungen im Verkehr kommen kann.

Ein Blick auf den Unfallhergang

Der Fahrer des Unimogs hatte offenbar nicht mit der Gefahr gerechnet, die von der Oberleitung ausging. Auf Höhe der Scherenbergstraße blieb das Rohr hängen, und der Unimog geriet ins Schlingern. Das Fahrzeug kippte um, und die Oberleitung wurde dabei stark beschädigt. Bei solchen Unfällen fragt man sich oft, ob es nicht auch andere Möglichkeiten gegeben hätte, um das zu verhindern. Aber im Eifer des Gefechts kann man schnell die Kontrolle verlieren.

Die Frankfurter Straße war bis etwa 14:45 Uhr für den Geradeausverkehr in beide Richtungen gesperrt. Danach konnte zumindest ein Teil des Verkehrs wieder fließen, aber der Kreuzungsbereich Hartmannstraße/Scherenbergstraße blieb nur eingeschränkt befahrbar. Ein zusätzliches Ärgernis für die Autofahrer, die ohnehin schon genug Geduld aufbringen mussten.

Einmal mehr zeigt sich, wie wichtig es ist, beim Transport von großen Lasten besondere Vorsicht walten zu lassen. Sicherheit sollte immer oberste Priorität haben, besonders wenn es um den Straßenverkehr geht. Hoffen wir, dass solche Vorfälle in Zukunft vermieden werden können.