Hudbay Minerals und Mitsubishi starten Bau der Kupfermine Copper World in Arizona
Heute ist der 22.10.2026. Ein spannendes Kapitel im US-Kupferbergbau hat begonnen: Hudbay Minerals und Mitsubishi haben den Bau der Kupfermine Copper World im sonnigen Arizona beschlossen! Das Projekt, das etwa 50 Kilometer südöstlich von Tucson liegt, soll zu den größten neuen Kupferminen der USA gehören. Ein wahrlich gewaltiges Unterfangen! Die erste Produktion ist für das zweite Halbjahr 2029 geplant, aber bis dahin steht noch eine Menge Arbeit an. Die Bauarbeiten müssen abgeschlossen werden, bevor die ersten Kupfererze gefördert werden können.
Die Anfangsinvestition beträgt stolze 2,07 Milliarden US-Dollar. Das ist eine ganze Ecke mehr als die ursprüngliche Schätzung von 1,3 Milliarden US-Dollar aus der Machbarkeitsstudie von 2023. Ein Teil des Kostenanstiegs ist auf Änderungen am Projektumfang zurückzuführen, die laut Hudbay zusätzliche 200 Millionen US-Dollar an Investitionskosten verursacht haben. Hudbay selbst plant, etwa 500 Millionen US-Dollar beizusteuern, was weniger als 25 % der gesamten Anfangsinvestition ausmacht. Die ersten Zahlungen sind für 2028 vorgesehen, und die Finanzierung wird unter anderem durch Eigenkapital, geplanter Projektverschuldung und Ausrüstungsfinanzierungen gestützt.
Produktion und Kapazitäten
Im Basisszenario sieht die Machbarkeitsstudie eine Minenlaufzeit von 15 Jahren vor. In den ersten zehn Jahren soll die Mine durchschnittlich 102.000 Tonnen Kupfer pro Jahr produzieren. Das ist eine Menge Kupfer! Die durchschnittlichen Cash-Kosten für die anfängliche Förderphase werden mit 1,65 US-Dollar je Pfund Kupfer kalkuliert. Bei einem angenommenen Kupferpreis von 5 US-Dollar je Pfund ergibt sich eine interne Rendite nach Steuern von 17 %. Ein Erweiterungsszenario könnte die Minenlaufzeit sogar auf 37 Jahre ausdehnen, was eine interne Rendite von 19 % verspricht – vorausgesetzt, die notwendigen Genehmigungen werden erteilt.
Die prognostizierten Fördermengen sind allerdings Planwerte. Laut Hudbay könnte die Konsolidierung der jährlichen Kupferproduktion auf etwa 250.000 Tonnen steigen, wenn man Copper World mit weiteren Wachstumsprojekten kombiniert. Das klingt nach einer goldenen Zukunft für Hudbay!
Finanzierung und Herausforderungen
Die Finanzierung des Projekts ist ein ganz eigenes Kapitel. Hudbay erwartet, dass sich die Finanzierung aus verschiedenen Quellen speist, darunter ein ursprünglich geplanter Joint-Venture-Beitrag von Mitsubishi, der sich auf 600 Millionen US-Dollar beläuft. Auch eine Streaming-Finanzierung von Wheaton Precious Metals in Höhe von 230 Millionen US-Dollar wird ins Spiel gebracht, sowie eine erwartete Projektkreditfazilität von 650 Millionen US-Dollar. Während der Bauphase sollen mehr als 1.000 Arbeitsplätze entstehen, und für den späteren Betrieb sind 500 dauerhafte Stellen vorgesehen. Das ist ein echter Schub für die lokale Wirtschaft!
Im Moment gibt es jedoch einige Herausforderungen. Die Hudbay-Aktie gab am Berichtstag um 7,9 % nach, und die Gründe für den Rückgang sind nicht ganz klar. Die Aufmerksamkeit liegt nun auf der Umsetzung des Projekts, der Einhaltung des Kostenrahmens und der Finanzierung. Das sind keine Kleinigkeiten, wenn man bedenkt, wie viel auf dem Spiel steht.
Die Bedeutung von Copper World
Die Copper World-Mine könnte auch eine entscheidende Rolle in der US-Kupferversorgung spielen, besonders angesichts der wachsenden Nachfrage durch Fertigung, Infrastruktur und Elektrifizierung. Währenddessen haben andere Projekte wie die Johnson Camp Mine von Gunnison Copper bereits die kommerzielle Kupferproduktion aufgenommen. Im August wurden dort 1,3 Millionen Pfund Kupferkathoden produziert, und man plant, schrittweise eine Nennkapazität von bis zu 25 Millionen Pfund Kupfer jährlich zu erreichen.
Es ist offensichtlich, dass der US-Kupferbergbau in Bewegung ist. Hudbay Minerals hat mit Copper World und dem kürzlich übernommenen Cactus-Projekt eine vielversprechende Strategie entwickelt, die auch Synergien zwischen den Projekten nutzen könnte. So könnte beispielsweise die Nutzung von Schwefelsäure aus Copper World für die Laugung bei Cactus einen zusätzlichen Schub geben.
Insgesamt bleibt abzuwarten, wie sich die Dinge entwickeln werden, aber die Vorzeichen stehen gut für Hudbay und die Kupfermine Copper World. Das Interesse an Kupfer wird auch in den kommenden Jahren nicht nachlassen, und die Hoffnung auf neue Arbeitsplätze und Wirtschaftswachstum bleibt bestehen.
