Ferrari eröffnet in Mannheim-Schönau neuen Standort mit Werkstatt und zertifizierten Gebrauchtwagen
In Mannheim-Schönau hat das Autohaus Ulrich einen neuen Ferrari-Standort eröffnet. Der Betrieb liegt an der Graudenzer Linie 107 und entstand rund 16 Monate nach der Grundsteinlegung. Damit baut Ferrari seine Präsenz in Deutschland aus und rückt näher an die Kunden in der Metropolregion Rhein-Neckar.
Zur offiziellen Eröffnung kamen etwa 100 geladene Gäste aus Wirtschaft, Politik und dem Kundenkreis. Auch Wilhelm Hegger, Geschäftsführer von Ferrari Central Europe, war dabei. Zwischen glänzendem Lack, Werkstatttechnik und dem typischen Ferrari-Auftritt bekam der neue Standort seinen ersten großen Auftritt.
Service und zertifizierte Gebrauchtwagen
Das Autohaus erstreckt sich über rund 2.700 Quadratmeter. Im Mittelpunkt stehen Service- und Reparaturleistungen sowie Ferrari-Approved-zertifizierte Gebrauchtwagen. Die Service- und Pre-Owned-Bereiche umfassen etwa 1.500 Quadratmeter. Moderne Werkstatt- und Diagnoseplätze sind für Wartungs- und Reparaturarbeiten eingerichtet.
Die Gestaltung orientiert sich an der aktuellen Ferrari-Markenidentität. Erstmals in Deutschland wurde der Neubau nach dem neuen Ferrari-Designkonzept umgesetzt. Als gestalterisches Vorbild diente der Ferrari-Hauptbetrieb des Autohauses Ulrich in Frankfurt; beide Standorte sollen dadurch sichtbar miteinander verbunden werden.
Die operative Verantwortung liegt bei Frank Ulrich, der bereits den Ferrari-Standort in Frankfurt leitet. Perspektivisch sollen rund zehn Mitarbeiter in Mannheim für Ferrari tätig sein. Das Angebot richtet sich damit nicht nur an Käufer eines neuen Sportwagens, sondern auch an Besitzer, die Wartung, Reparaturen oder einen zertifizierten Gebrauchtwagen suchen.
Photovoltaik, Wärmepumpe und Ladeplätze
Auch bei der Gebäudetechnik setzt der Standort auf zeitgemäße Lösungen. Eine großflächige Photovoltaikanlage soll einen Teil des Energiebedarfs decken und Strom erzeugen. Hinzu kommt ein Wärmepumpensystem für Heizung und Kühlung. Ladeinfrastruktur ist für aktuelle Plug-in-Hybridmodelle und künftige vollelektrische Ferrari-Fahrzeuge vorgesehen.
Bei der Eröffnung standen allerdings nicht nur Energieversorgung und Diagnosegeräte im Rampenlicht. Präsentiert wurden unter anderem ein Ferrari 12Cilindri Spider aus dem Atelier-Programm, ein klassischer Ferrari 275 GTB von Ferrari Classiche sowie ein Ferrari 296 Challenge aus dem Motorsportbereich Corse Clienti. Drei Fahrzeuge, drei sehr unterschiedliche Seiten der Marke – vom individuell konfigurierten offenen Zweisitzer über den historischen Klassiker bis zum Rennwagen.
Familienbetrieb mit langer Ferrari-Geschichte
Das 1959 gegründete Familienunternehmen Autohaus Ulrich arbeitet seit Jahrzehnten mit Ferrari zusammen. Seit 1989 ist es Ferrari-Vertragspartner für das Rhein-Main-Gebiet. Eine Auszeichnung ragt dabei heraus: 2013 wurde das Unternehmen als weltweit bester Ferrari-Vertriebspartner geehrt.
Mit dem Mannheimer Betrieb kommt nun ein weiterer fester Anlaufpunkt hinzu. Für die Region bedeutet das kürzere Wege zu Service, Reparatur und Ferrari-Approved-Gebrauchtwagen; für das Autohaus Ulrich wächst die Verbindung zwischen Frankfurt und Mannheim sichtbar weiter – mit Werkstattplätzen im Hintergrund, roten Fahrzeugen im Schauraum und künftig rund zehn Beschäftigten vor Ort.
