Freiburger Gestaltungsbeirat berät Wohnquartier in Opfingen und Hotel-Fassade am Rotteckring
Am Donnerstag, 15. Oktober 2026, wird im Freiburger Rathaus im Stühlinger öffentlich über zwei Bauvorhaben gesprochen. Beginn ist um 15 Uhr. Wer zuhören möchte, kann ins Rathaus im Stühlinger an der Fehrenbachallee 12 kommen; die Sitzung findet im Raum Schauinsland im Erdgeschoss statt. Interessierte sind eingeladen.
Auf der Tagesordnung steht zunächst der Neubau einer Wohn- und Gewerbeanlage mit vier Gebäuden in Opfingen. Außerdem geht es um die Fassadensanierung des Colombi-Hotels am Rotteckring, an der Ecke Turmstraße. Zwei Projekte, zwei sehr unterschiedliche Orte – und beide werden dort betrachtet, wo Architektur im Stadtbild irgendwann für alle sichtbar wird.
Empfehlungen zu konkreten Bauvorhaben
Der Gestaltungsbeirat gibt Empfehlungen zu geplanten Bauvorhaben ab. Dabei geht es nicht um eine bloße Formsache: Das Gremium befasst sich mit einer zielgerichteten und nachhaltigen Stadtentwicklung und schaut auf die Wirkung einzelner Projekte im größeren Zusammenhang.
Der Arbeitsumfang ist beträchtlich. Jährlich behandelt der Gestaltungsbeirat in fünf bis sechs Sitzungen rund 20 bis 25 Bauvorhaben. Am 15. Oktober kommen also zwei weitere Fälle hinzu, die öffentlich beraten werden.
Weitere Informationen zum Gestaltungsbeirat gibt es unter www.freiburg.de/gestaltungsbeirat. Grundlage der Angaben ist eine Presseinformation der Stadt Freiburg vom 8. Oktober 2026.
Stadtplanung reicht weit über einzelne Gebäude hinaus
Die Beratung einzelner Vorhaben steht im Umfeld einer deutlich umfassenderen Freiburger Planung. Das Stadtplanungsamt entwickelt die Planungen für die räumliche Entwicklung der Stadt. Dazu gehören der Flächennutzungsplan 2040, städtebauliche Konzepte, Rahmenpläne – darunter Stadtteilleitlinien – sowie der Perspektivplan 2030.
Abgestimmt werden diese Planungen mit der Bürgerschaft und der Politik. Das Amt übernimmt informelle und formelle Planungen für die Gesamtstadt, Stadtteile, Quartiere und einzelne Flächen. Auch neue Wohnbauflächen werden geprüft und entwickelt.
Zum Aufgabenfeld zählen außerdem Stadtentwicklungsplanung, Stadtplanung, konzeptionelle Freiraumplanung und Landschaftsplanung. Hinzu kommen die vorbereitende und verbindliche Bauleitplanung, Umweltprüfung, Städtebau und städtebauliche Rahmenplanung, die Ausarbeitung und Verhandlung städtebaulicher Verträge sowie die Stadtgestaltung. Mit all dem verbunden ist umfangreiche Beteiligungs- und Öffentlichkeitsarbeit – am Donnerstag im Rathaus ganz unmittelbar, mit Publikum im Raum Schauinsland.
