Heute ist der 21.10.2026 und ich habe ein spannendes Thema für Sie, das uns alle betrifft: Die Immobilienpreise in München. Wenn Sie dachten, die Preise könnten nicht weiter steigen, dann werden Sie überrascht sein. Laut dem „Property Index“ von Deloitte ist München nun die teuerste europäische Stadt für Neubauwohnungen. Ja, Paris wurde von der Spitze verdrängt – und das hat einige erstaunliche Daten hervorgebracht. Durchschnittlich liegen die Preise für Neubauwohnungen in München bei 11.200 Euro pro Quadratmeter. Das sind rund 400 Euro mehr als im Vorjahr! Eine 100-Quadratmeter-Wohnung kommt damit auf stolze 1,12 Millionen Euro, ganz ohne Grunderwerbsteuer und zusätzliche Gebühren.

Und das ist noch nicht alles. Die deutschen Durchschnittspreise sind ebenfalls gestiegen, und zwar um mehr als acht Prozent. 4.800 Euro pro Quadratmeter stiegen auf 5.200 Euro. Wenn wir uns die anderen Städte anschauen, sieht die Liste so aus: Hamburg und Frankfurt am Main sind mit 7.700 Euro pro Quadratmeter gleichauf, gefolgt von Berlin mit 7.500 Euro. Der Preisunterschied zwischen München und den anderen Städten ist bemerkenswert – um etwa 350.000 Euro für eine 100-Quadratmeter-Wohnung. Das macht einen wirklich großen Unterschied für Käufer und Investoren.

Der Druck auf den Wohnungsmarkt

Die Mietpreise in Deutschland steigen sogar noch steiler als die Kaufpreise. München führt das Feld mit 24,30 Euro pro Quadratmeter an – das sind rund 115 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Ein echtes Sorgenkind ist Hamburg, das den stärksten Mietanstieg in Europa verzeichnet hat. Von 16,10 Euro auf 19,90 Euro, und das ist kein kleiner Sprung! Auch Frankfurt und Berlin haben ihre Mietpreise erhöht, aber nicht ganz so dramatisch.

Die Ursachen? Hohe Zinsen und steigende Baukosten bremsen die Bautätigkeit bundesweit, was das Wohnungsangebot weiter verknappen und die Nachfrage anheizen wird. Im Jahr 2025 wurden in Deutschland nur 207.000 Neubauwohnungen fertiggestellt – das ist der niedrigste Wert in Europa. Und während die Kaufpreise steigen, bleibt die Nachfrage nach Mietwohnungen ungebrochen. Deloitte prognostiziert, dass in 19 von 24 europäischen Märkten die Immobilienpreise weiter steigen werden.

Die Situation in Europa

Wenn wir einen Blick auf den europäischen Markt werfen, zeigt sich ein sehr unterschiedliches Bild. Im vierten Quartal 2025 stiegen die Hauspreise in der EU um 5,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In Deutschland war das Plus mit 3,0 Prozent moderater, während süd- und osteuropäische Märkte regelrecht durchstarteten – hier sprechen wir von Preissteigerungen bis zu 21,2 Prozent in Ungarn. Besonders bemerkenswert ist, dass trotz der hohen Nachfrage die Finanzierungskosten in vielen europäischen Ländern gesenkt wurden, was in Deutschland jedoch nicht der Fall ist.

Die Immobilienpreise in Stadtzentren sind nach wie vor exorbitant. In Zürich schießen die Preise auf etwa 26.500 Euro pro Quadratmeter, Genf folgt mit 22.500 Euro, und auch London bleibt mit knapp 19.800 Euro nicht weit hinter München zurück. Da haben wir die teuersten Städte in der Übersicht: München liegt bei ca. 12.900 Euro pro Quadratmeter, Berlin bei ungefähr 8.800 Euro und Frankfurt bei ca. 8.300 Euro. Beeindruckend, oder?

Die Mietmärkte sind ebenfalls angespannt und die Nachfrage bleibt hoch. In vielen Städten können die Mieten nur weiter steigen, denn das Angebot ist einfach nicht ausreichend. Die höchsten Mietpreise finden sich in Städten wie Zürich, Genf und London. Es ist ein echter Balanceakt, sowohl für Käufer als auch für Mieter. Man fragt sich, wie lange diese Preisspirale weitergehen kann – und ob wir irgendwann einen Wendepunkt erleben werden. Bis dahin bleibt es spannend auf dem Immobilienmarkt!