Heute ist der 20.10.2026 und in Haan tut sich was. Auf dem Gelände der ehemaligen Landesfinanzschule an der Kaiserstraße 10–14 wird ein neues Kapitel aufgeschlagen. Das Architekturbüro aci aus Würselen hat den Architektenwettbewerb gewonnen und damit die Weichen für die Entwicklung von rund 100 neuen Wohnungen gestellt. Eine gute Nachricht für die Stadt, die dringend neuen Wohnraum benötigt.

Das Gelände umfasst stolze 6.500 Quadratmeter. Der Projektentwickler Bonava hat die Entscheidung über den Siegerentwurf bekannt gegeben und verspricht, dass das Konzept sowohl das bestehende Stadtbild berücksichtigt als auch gestalterische Bezüge zur Geschichte des Standorts aufnimmt. Klingt vielversprechend, oder? Es wird zudem darauf hingewiesen, dass der Bebauungsplan im beschleunigten Verfahren konkretisiert werden soll. Das gibt den Anwohnern und Interessierten die Möglichkeit, auf dem Laufenden zu bleiben.

Zentrale Lage und Bürgerbeteiligung

Das Grundstück, das Bonava vom Land Nordrhein-Westfalen erworben hat, liegt in einer zentralen Innenstadtlage, direkt gegenüber von schönen Grünflächen. Die Nähe zur Kaiserstraße, die voll von Geschäften, Cafés und Apotheken ist, macht das Areal besonders attraktiv. Hier wird nicht einfach nur gebaut; es geht darum, ein Quartier zu entwickeln, das sich harmonisch ins Bild des Bergischen Landes einfügt. Historische Fachwerkhäuser in der Umgebung geben dem Ganzen Charakter.

Ein Qualitätssicherungsverfahren sowie ein darauf folgendes Bebauungsplanverfahren sind vorgesehen. Das bedeutet, dass die Öffentlichkeit frühzeitig in die Planungen einbezogen werden soll. Informationsveranstaltungen stehen an – eine tolle Gelegenheit für die Bürger, ihre Ideen und Bedenken einzubringen. So wird sichergestellt, dass die neuen Wohnungen nicht nur gebaut werden, sondern auch wirklich zu dem passen, was die Menschen hier brauchen.

Bonava in Haan und darüber hinaus

Für Bonava ist dieses Projekt in Haan das vierte große Vorhaben in der Region. Neben Haan wird aktuell auch in Hilden, Heiligenhaus und Wülfrath gebaut. Nordrhein-Westfalen gilt als eine der wichtigsten Wachstumsregionen für das Unternehmen mit Hauptsitz in Stockholm. Man merkt, hier wird mit Weitblick und nachhaltigen Konzepten gearbeitet, um Wohnraum zu schaffen, der auch in Zukunft Bestand hat.

Das Projekt wird mit Spannung beobachtet. Es könnte ein entscheidender Schritt in der Entwicklung von Haan sein, denn der Bedarf an Wohnraum ist überall spürbar. Wir sind gespannt, was die kommenden Monate bringen und wie sich die Pläne konkretisieren werden. Den Anwohnern bleibt nur zu wünschen, dass sie in die Planungen einbezogen werden und ihre Stimme Gehör findet. Schließlich geht es um ihre neue Nachbarschaft!