Signalstörung legt Trilex zwischen Görlitz und Bischofswerda stundenlang lahm
Ein technischer Defekt hat am Montagvormittag den Bahnverkehr auf der Trilexstrecke der Länderbahn zwischen Görlitz und Bischofswerda zeitweise lahmgelegt. Auf dem betroffenen Abschnitt fuhren stundenlang keine Züge. Für Reisende bedeutete das Zugausfälle und Verspätungen – und vermutlich einige bange Blicke auf die Anzeigetafeln.
Auslöser war eine Signalstörung. Warum sie auftrat, blieb zunächst ungeklärt. Laut einem MDR-SACHSEN-Reporter rollten am Abend wieder Züge. Die telefonische Bahnauskunft meldete um 19:45 Uhr allerdings weiterhin, dass die Strecke eingestellt sei. Für Fahrgäste blieb die Lage damit widersprüchlich.
Störung zwischen Görlitz und Bischofswerda
Betroffen war die Trilexverbindung der Länderbahn zwischen Görlitz und Bischofswerda. Der Ausfall zog sich über mehrere Stunden und wirkte sich direkt auf den Reiseverkehr aus. Wer unterwegs war, musste mit Zugausfällen und Verspätungen rechnen.
Die Ursache der Signalstörung war zunächst nicht bekannt. Während am Abend nach Angaben des MDR-SACHSEN-Reporters wieder Züge unterwegs waren, zeigte die telefonische Auskunft um 19:45 Uhr noch eine gesperrte beziehungsweise eingestellte Strecke an.
Bereits zuvor Probleme im Trilex-Netz
Schon knapp zwei Wochen zuvor war es auf der Trilexstrecke zwischen Ebersbach und Zittau zu Zugausfällen und Verspätungen gekommen. Damals entdeckte die Bundespolizei mehrere durchtrennte Kabelstücke zwischen Mittelherwigsdorf und Niederoderwitz.
In der Folge kam es zu Störungen im gesamten Trilex-Netz. Die neuerliche Signalstörung zwischen Görlitz und Bischofswerda sorgt deshalb nicht nur bei Pendlern für Aufmerksamkeit – zumal zunächst offenblieb, ob beide Fälle miteinander zusammenhängen.
Für den Bahnverkehr in der Region bedeutete der Montag jedenfalls erneut Warten, Umplanen und Nachfragen. Zwischen einer Meldung über wieder rollende Züge und der telefonischen Auskunft von 19:45 Uhr lagen dabei ausgerechnet jene Informationen auseinander, auf die Reisende am dringendsten angewiesen sind.
