BMW hat heute, am 1. Oktober 2026, sein neues Batteriewerk in Irlbach-Straßkirchen offiziell eröffnet und die Serienproduktion gestartet. In dem Werk werden Hochvoltbatterien für die Elektrofahrzeuge der „Neuen Klasse“ montiert.

Beim Produktionsbeginn posierten Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), BMW-Produktionsvorstand Raymond Wittmann und Beschäftigte gemeinsam vor dem neuen Standort. Söder bezeichnete das Werk als „Gigafactory“ – ein großer Begriff für ein Projekt, das in Niederbayern künftig spürbar werden soll.

Produktionsstart in Irlbach-Straßkirchen

Der offizielle Termin fand am Donnerstag, 1. Oktober 2026, von 14:30–16:00 Uhr im BMW Group Werk an der Freiherr-von-Poschinger-Bray-Straße 1, 94342 Irlbach-Straßkirchen, statt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger nahm am Produktionsstart teil, hielt ein Grußwort und eröffnete den Standort gemeinsam mit den Verantwortlichen.

Anschließend nahm Aiwanger an einem Rundgang durch die Fertigung teil. Dort sollen künftig Hochvoltbatterien der sechsten Generation produziert werden. Sie versorgen unter anderem das etwa 90 Minuten entfernte BMW-Fahrzeugwerk München.

Batterien für die „Neue Klasse“

Im Münchner Werk wird unter anderem der BMW i3 als Modell der neuen Fahrzeuggeneration gefertigt. Die Batterien aus Irlbach-Straßkirchen werden damit Teil jener Fahrzeugproduktion, die BMW unter dem Namen „Neue Klasse“ führt.

Für die Region verbindet BMW mit dem neuen Standort außerdem wirtschaftliche Erwartungen: Die Produktion soll hochqualifizierte Arbeitsplätze schaffen und die regionale Industrie stärken. Während in der Halle die Serienfertigung anläuft, dürfte das für Niederbayern mehr bedeuten als nur einen neuen Eintrag auf der Werkskarte.