So klingt Zukunft: Benefizkonzert junger Talente in der Elbphilharmonie
Am 4. Oktober 2026 wird es im Hamburger Hafen musikalisch: Im Großen Saal der Elbphilharmonie findet das Benefizkonzert „So klingt Zukunft“ der Deutschen Stiftung Musikleben statt. Beginn ist um 20 Uhr, der Foyereinlass ist ab 19 Uhr vorgesehen. Wer pünktlich sein möchte, sollte nicht erst in letzter Minute losgehen – die Stiftung empfiehlt, spätestens 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn auf der Plaza zu sein.
Auf der Bühne stehen die DSM Allstars, Alexej Gerassimez als Gast am Schlagzeug sowie ein Streichorchester mit Stipendiatinnen und Stipendiaten der Stiftung. Die musikalische Leitung übernimmt Felicitas Schiffner. Das Programm verbindet kammermusikalische Besetzungen mit dem größeren Klang eines Streichorchesters und rückt damit jene jungen Musikerinnen und Musiker in den Mittelpunkt, deren Förderung die Deutsche Stiftung Musikleben voranbringt.
Vom Klaviertrio bis zum Schlagwerk
Den Auftakt bildet Sergej Rachmaninows Klaviertrio Nr. 1, das als „Trio Élégiaque Nr. 1“ vom Klaviertrio mit Kira Elisabeth Koch an der Violine, Oscar Benjamin Hollmer am Violoncello und Linda Yuan am Klavier gespielt wird. Alle drei wurden 2010 geboren. Danach folgt Louise Farrencs Trio in Es-Dur für Klarinette, Violoncello und Klavier mit Jakob Plag, Constantin Heise und Hamlet Ambarzumjan.
Auch Franz Schubert und Edvard Grieg stehen auf dem Programm, von Grieg ist die Holberg-Suite vorgesehen. Der Alumnus Alexej Gerassimez präsentiert außerdem seine eigenen Kompositionen „Tiventuras“ und „Flower in the Wind“. Nach einem Pauken-Solo musiziert er gemeinsam mit einem Stipendiat:innen-Streichquintett am Schlagwerk. Nach der Pause tritt das Streichorchester der Deutschen Stiftung Musikleben auf; Felicitas Schiffner erarbeitet mit dem Ensemble Werke von Schubert und Grieg. Ein vollständiges Programm soll zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden.
Mit den Einnahmen aus dem Kartenverkauf sollen die Förderprogramme der Stiftung fortgeführt werden. Der Abend ist also nicht bloß ein Konzerttermin im Kalender, sondern zugleich eine direkte Unterstützung für musikalische Spitzentalente – mit Pauken, Streichern und ziemlich viel Vorfreude im Gepäck.
Hinweise für den Besuch
Bei Veranstaltungen ohne Einführung öffnen die Foyers des Großen Saals 60 Minuten vor Beginn, der Große Saal selbst 30 Minuten vorher. Für „So klingt Zukunft“ ist der Foyereinlass ab 19 Uhr vorgesehen. Eine Einführung wird im Programm angegeben, falls sie angeboten wird. Bei Veranstaltungen mit Einführung öffnen die Foyers des Großen Saals 90 Minuten vor Veranstaltungsbeginn; der Einlass in den Großen Saal erfolgt dann 15 Minuten vor Beginn der Einführung.
Tickets für den Großen Saal und den Kleinen Saal berechtigen bereits ab zwei Stunden vor Veranstaltungsbeginn zum Besuch der Plaza. Besucher der Kaistudios benötigen dafür zusätzlich ein Plaza-Ticket. Verspätete Gäste sollten sich besser nicht darauf verlassen, noch hineinzukommen: Einlass kann dann nicht garantiert werden.
Ein Konzerthaus auf altem Speicher
Die Elbphilharmonie steht am Platz der Deutschen Einheit 4 im Hamburger Hafen. Ihr Fundament bildet der frühere Kaispeicher: Der Backsteinspeicher entstand von 1963 bis 1966 nach Plänen von Werner Kallmorgen und wurde als Lagerhaus genutzt. Darauf setzte das Architekturbüro Herzog & de Meuron den gläsernen Neubau. Eröffnet wurde die Elbphilharmonie am 11. Januar 2017.
Zwischen dem Speicher und dem gläsernen Aufbau liegt die öffentlich zugängliche Plaza auf 37 Metern Höhe. Vom Haupteingang an der Ostseite führt eine 82 Meter lange, leicht gewölbte Rolltreppe durch den früheren Speicher nach oben. Ein kleiner Ausflug vor dem Konzert – und je nach Andrang vielleicht auch eine Geduldsprobe.
Der Große Saal ist nach dem Weinberg-Prinzip gestaltet: Die Bühne liegt zentral, die Zuschauerränge steigen terrassenförmig um sie herum an. 2.100 Plätze bietet der Saal. Zum Gebäude gehören außerdem ein Kleiner Saal, Hotelbereiche, Gastronomie und Wohnungen. Die Fassade besteht teilweise aus gebogenen Glaspaneelen und fängt das Licht über dem Wasser je nach Wetter ganz unterschiedlich ein.
Insgesamt umfasst die Elbphilharmonie zwei Konzertsäle und die öffentliche Plaza. Am 4. Oktober 2026 kommt dort ein Abend hinzu, an dem junge Musikerinnen und Musiker, erfahrene Namen und ein guter Zweck im selben Saal zusammenfinden.
